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Museum



Idee

Die Idee zur Errichtung eines Fußballmuseums kam dem DFB nach der sportlich, wie auch wirtschaftlich, sehr erfolgreichen Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

Standortentscheidung

Am Tag der Entscheidung, dem 24. April 2009, waren noch zwei Bewerber im Rennen: Gelsenkichen und Dortmund. Beide Städte liegen im Ruhrgebiet. Damit würdigte der DFB die im Ruhrgebiet seit über 100 Jahren gelebte Liebe zum Fußball. Doch auch das Land NRW hat einen Anteil an diesem Erfolg. Schließlich gibt es nirgendwo sonst in Deutschland eine dichtere Ansiedlung von hochkarätigen Fußballvereinen und zugleich erstklassigen Fußballstadien. Am Ende konnte sich Dortmund mit 137 zu 102 Stimmen, bei zwölf Enthaltungen, durchsetzen. Wohl auch auf Grund des überzeugenderen Gesamteindrucks, der in dem unten bereitgestellen Bewerbungsvideo noch einmal nachzuvollzogen werden kann.

Quelle: YouTube-Kanal der Stadt Dortmund

Standort

Das Fußballmuseum wird auf dem ehemaligen Gelände des Busbahnhofes entstehen. Dieses liegt direkt gegenüber vom Hauptbahnhof. Zwischen dem Standort des Fußballmuseums und dem Hauptbahnhof verläuft der Königswall. Das zukünftige Fußballmuseum ist also bestens an den Nah- und Fernverkehr der Bahn sowie den PKW-Verkehr angeschlossen. In direkter Nachbarschaft befinden sich die Stadt- und Landesbibliothek, das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, das mit dem RWE-Tower höchste Gebäude der Stadt sowie der U-Turm mit seinem entstehenden Zentrum für Kreativwirtschaft.

Zeitplan

Das Fußballmuseum soll im 1. Halbjahr 2015 eröffnen. Nachdem am 1. September 2009 die DFB-Fußballmusem gGmbH gegründet wurde, beschloss man am 17. November 2009 eine Projektstruktur. Diese sah vor, dass das Museum von innen nach außen geplant wird. Zunächst sollte also ein Konzept für die Innengestaltung gefunden werden, bevor es dann an die Außengestaltung und den Bau ging. Am 4. Januar 2010 startete die EU-weite Ausschreibung für die Beauftragung eines Planungsbüros zur Erstellung des Museumskonzeptes. Im Juni 2010, genauer gesagt am 16. Juni, wurde dann mit Triad Berlin das Planungsbüro vorgestellt. Am 16. September 2010 wurde das erarbeitete Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Oktober 2010 wurde der Architekturwettbewerb gestartet. Am 5. Mai 2011 wurden drei Entwürfe präsentiert, die bis Ende Juni 2011 weiter ausgearbeitet werden sollten. Am 26. September 2011 wurden die HPP Architekten als Sieger des Architekturwettbewerbes bekanntgegeben. Nachdem von Herbst bis Ende 2012 das Baufeld vorbereitet worden ist, der eigentliche Baubeginn war am 20. September 2012, erfolgte am 29. April 2013 die Grundsteinlegung. Nach einer Insolvenz des Generalunternehmers im Sommer 2013, verschiebt sich die Eröffnung von Ende 2014 auf Mitte 2015. Am 4. April 2014 konnte das Richtfest gefeiert werden.

Fläche und Kosten

Das Fußballmuseum soll eine Standortfläche von ca. 6000 m² haben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 36,4 Millionen Euro. Die Stadt stellt das ehemalige Gelände des Busbahnhofes kostenlos zur Verfügung und beteiligt sich zudem an der Museumsgesellschaft.

Eintrittspreise


Quelle: Deusches Fußballmuseum

Besonderheiten und bisherige Exponate

- Museumsshop
- Aktueller Manschaftsbus der Nationalmannschaft
- N11 Bar & Restaurant
- N11 Fan-Bistro
- N11 Fan-Garten
- Original-Trikot von Karl Mai mit der Rückennummer 8, Weltmeister von 1954
- Original-Ball aus dem WM-Finale 1954
- Spielball aus dem Spiel Deutschland gegen England bei der WM 2010 in Südafrika
- Dress von Diego Maradona aus dem WM-Finale 1990 gegen Deutschland
- Trikot von Frank Mill vom BVB-Pokalsieg 1989
- Blauer Pulli von Jogi Löw von der WM 2010 in Südafrika
- Fußballschuhe von Dede aus dem Jahr 2002
- Trikot von Flemming Povlsen aus dem EM-Finale 1992 gegen Deutschland
- Trikot von Raúl aus dem Spiel seines 400. Pflichtspieltores seiner Profikarriere
- Trikot von Karl-Heinz-Rummenigge aus dem WM-Finale 1986
- Trikot von Gerd Müller aus dem WM-Finale 1974
- Trikot, Hose und Schuhe von Oliver Bierhoff, dem Schützen des ersten Golden Goals bei der EM 1996
- Auszeichnung von Franz Beckenbauer für den "Fußballer des Jahres 1974"
- Trikot von Günter Netzer als Spieler von Borussia Mönchengladbach aus dem Jahr 1970
- Trikot, Hose und Schuhe von Oliver Bierhoff aus dem EM-Finale 1996
- Kanaleinlass aus Kaiserslautern aus dem Zeitraum 1920 - 1940, der als Tormarkierung diente
- Wimpel und Ball aus Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen RW Essen und dem 1. FC Kaiserlautern von 1955
- Tagebücher von Christoph Metzelder, entstanden bei der WM 2006 und EM 2008
- Trikot von Guido Buchwald aus dem WM-Finale 1990
- Fußballschuh von Helmut Rahn aus dem WM-Finale 1954
- Fußballschuhe von Bastian Schweinsteiger aus dem WM-Finale 2014
- Kapitänsbinde von Bernard Dietz aus dem EM-Finale 1980
- Linker Fußballschuh von Mario Götze aus dem WM-Finale 2014
- WM-Tagebuch von Co-Trainer Hansi Flick von der WM 2014
- Sieger-Medaille und Final-Trikot von Martin Kree aus dem Champions League-Finale 1997
- Pokalsiegermedaille von Reinhard „Stan“ Libuda aus dem DFB-Pokalfinale 1972
- Vier Ehrungsmedaillen der ARD-Sportschau von Klaus Fischer für sein Jahrhunderttor vom 16. November 1977

- Fußballschuhe von Lars Ricken aus dem Champions League-Finale vom 10. Mai 1997

Noch mehr Informationen zu dem Museum gibt es hier !

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